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Projekte

 

 

 

2014 bis 2016 Harzwasserwerke

Im Rahmen der Volumenbestimmung und der Bestandsdokumentation diverser Talsperren im Harz, wurden umfangreiche Befliegungen durchgeführt.

Hier waren speziell die engen terminlichen Rahmenbedingungen entscheidend, da teilweise extra für die Befliegung der Wasserspiegel der Talsperren abgesenkt wurde um einen möglichst grossen Bereich der Uferlinie erfassen zu können

In weiteren Projekten wurden Leitungstrassen und auch wiederholte Befliegungen von Talsperren durchgeführt.

 

 

2014 - 2015 Ostseehafen

Im Bereich einer durchgeführten Molenanschüttung wurde das gesamte Gebiet in regelmäßigen Abständen beflogen, so dass dann Differenzmodelle erstellt werden konnten. Dadurch war ein exakter Überblick über Auf- und Abtrag über den Zeitraum möglich.

 

 

2014 - 2016 Bahnhöfe Deutschland

Im Zuge der aktualisierung der Bestandsunterlagensind bundesweit ca. 1500 Bahnhöfe beflogen worden. Neben der Dokumentation von Gleisanlagen und Nebenbauten ging es hier vorrangig auch um die Erfassung der Gleislagen entlang der Bahngleise

 

 

2012 Hessigheim in Baden-Würtemberg

Pilotprojekt des:

Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg ( LGL BW )

Institut für Photogrammetrie der Universität Stuttgart ( ifp )

Den ganzen Bericht können Sie durch einen Klick auf das nebenstehende Bild als PDF lesen.

Fazit

Der Einsatz eines Gyrocopters mit einer DigiCAM-50 von IGI hat die Erwartungen mehr als übertroffen. Die Datenerfassung ist unproblematisch, da das Fluggerät einfach im Pkw-Anhänger zu einem nahegelegenen Flugplatz gebracht werden kann. Die beim Einsatz von UAV-Systemen bekannten Schwierigkeiten der Beantragung einer Fluggenehmigung entfallen.

Bei der Datenauswertung können Standardprogramme zur Aerotriangulation eingesetzt werden. Es bedarf keiner aufwendigen Vorprozessierung durch SfM-Algorithmen wie bei UAV-Systemen. Zusammengefasst scheint ein Tragschraubersystem – wie hier in Form eines Gyrocopters nachgewiesen – eine ideale Plattform für eine „Photogrammetrie nach Bedarf (Photogrammetry on Demand)“ zu sein.

Die zu Beginn des Beitrags zitierte Machbarkeitsstudie ist mit dem Vergleich der zwei UAV-Systeme und dem Gyrocopter-System abgeschlossen. Grundsätzlich hat sich dabei der Einsatz der getesteten Systeme für bestimmte, vorwiegend kleinräumige Zwecke als geeignet herausgestellt – die erzielten Ergebnisse sprechen für sich. Aus operationellen Gründen zeigen sich gewisse Einschränkungen beim praktischen Einsatz der UAVs. So ist zur Orientierung der großen Zahl unregelmäßig angeordneter Bilder eine ausreichende Anzahl von Passpunkten und eine relativ aufwendige Vorauswahl der Aufnahmen notwendig. Weiterhin stellen die zeitaufwendige Beschaffung der Fluggenehmigung sowie die Einschränkungen beim Überflug bebauter Gebiete eine Limitierung der praktischen Einsetzbarkeit dar.

Diese Schwierigkeiten treten bei Verwendung eines Gyrocopters nicht auf. Mit dem gleichen System können zusätzlich sogar auch großflächigere Projekte realisiert werden. Das Konzept einer „Photogrammetry on Demand“ kann mit dem hier verwendeten Gyrocopter- basierten System optimal umgesetzt werden.

Als weitere Schritte wird das ifp Teile der Ortschaft Hessigheim aus den hochqualitativen DigiCAM-50 DOMs manuell, halbautomatisch und vollautomatisch in ein virtuelles Stadtmodell transformieren. Hierzu müssen vor Ort noch die Texturen der Gebäudefassaden erfasst werden, um anspruchsvolle LoD2-Modelle wie auch Visualisierungen zu ermöglichen. Das geringe Rauschen zeigt bereits schon jetzt, dass solche Folgeprodukte mit hoher Qualität aus den DigiCAM-50 Daten abgeleitet werden können.